Wer den Schaden hat, muss für den Spott nicht sorgen – „Die Schadenfreundinnen“

Uns wurde eine Abmahnung für den Film „Die Schadenfreundinnen“ vorgelegt. Die Rechtsanwälte von Waldorf Frommer mahnen für Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany GmbH ab. Unser Mandant soll den Film über eine Internettauschbörse per Filesharing zum Download angeboten haben. Hierfür sei eine IP-Adresse ermittelt worden, die zeitweilig seinem Telefon- bzw. Internet-Anschluss zugeordnet war.

Die Vorwürfe

Für diesen Vorwurf fordern die Rechtsanwälte Unterlassung, Schadensersatz und Ersatz der Anwaltskosten. Konkret werden 600 EUR Schadensersatz und 215 EUR Anwaltskosten, insgesamt also 815 EUR gefordert.

Nur dem Namen nach ein Angebot.

Für die Unterlassung ist ein Entwurf einer Unterlassungserklärung angehängt, der jedoch als „Angebot zum Abschluss eines Unterlassungsvertrages“ bezeichnet wird. In diesem Zusammenhang von einem Angebot zu sprechen, klingt mindestens verharmlosend. Angesichts der aufgebauten Drohkulisse fehlt es unserer Ansicht nach eher an der üblichen Freiwilligkeit & Entschediungsfreiheit, die man unter einem Angebot versteht. Leider müssen wir immer häufiger beobachten, dass Entwürfe von Unterlassungserklärungen irreführende Bezeichnungen tragen. In den meisten Fällen ist der Inhalt im Wesentlichen aber der alte.

Was Sie tun können:

Sie haben auch eine Abmahnung erhalten und wissen nicht was zu tun ist? Die Faustregel ist: Nicht ignorieren. Durchlesen, um zu wissen, was einem vorgeworfen wird. Schnellstmöglich einen Spezialisten um Rat fragen.
Wir sind für Sie da. Senden Sie uns die gesamte Abmahnung und ihre Kontaktdaten zu. Zum Beispiel per E-Mail info(at)ipcl-rieck.de oder Fax 040 / 411 67 62-6. Natürlich sind wir auch telefonisch erreichbar: 040/411 67 62 5. Wir können Sie in allen relevanten Punkten beraten und sagen Ihnen auch, welche Kosten damit verbunden sind

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